Bayer Leverkusen: Völler dementiert Kießling-Wechsel im Winter

By | 14. Dezember 2015
Bundesliga News

Foto: luki / depositphotos

Die Zeichen zwischen Bayer Leverkusen und Stefan Kießing stehen auf Abschied, bereits seit Wochen wird darüber spekuliert ob der 31-jährige die Werkself im Winter verlässt. Während Kießling einen Transfer nach wie vor nicht ausschließt, hat sich Bayer-Sportdirektor klar gegen einen Wechsel im Winter ausgesprochen.

Mit 5:0 hat Bayer Leverkusen am vergangenen Wochenende zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach gewonnen und damit seine Durststrecke von vier Pflichtspielen ohne Sieg beendet. Mit zwei Toren war Stefan Kießing neben Javier Hernandez (3 Tore) der entscheidende Mann am vergangenen Samstag in der BayArena. Womöglich war dies jedoch zugleich auch der letzte Auftritt des 31-jährigen vor den heimischen Fans. Kießing ist mit seiner Joker-Rolle unter Trainer Roger Schmidt unzufrieden und hat dies in den vergangenen Wochen bereits mehrfach öffentlich kund getan, ein Wechsel im Winter liegt daher nahe. Zuletzt äußerte er sich wie folgt dazu: „Die Bank als Basis? Nein, damit kann ich mich auf keinen Fall abfinden oder anfreunden. Es kann keine Rede davon sein, dass ich flüchten will. Aber es gibt verschiedene Dinge, die einem durch den Kopf gehen. Wie lange kann ich auf diesem Niveau noch mithalten? Wie verkrafte ich die Belastung mit den vielen Spielen? Und vor allen Dingen: Wie verkrafte ich es, wenn ich nicht spiele“.

Kießling hat seinen Stammplatz in dieser Saison an den mexikanischen Neuzugang Javier Hernandez verloren, die Leihgabe von Manchester United trifft derzeit wie am Fließband und genießt das Vertrauen von Trainer Roger Schmidt. Für Bayer-Sportdirektor Rudi Völler steht ein Wechsel von Kießling im Winter nicht zur Debatte wie er nun in der BILD Zeitung verriet: „Fakt ist: Stefan bleibt bei uns. Er ist ein Super-Junge, hat einen tollen Charakter. Es war für ihn eine schwierige Situation. Aber mit der Vorstellung gegen Gladbach hat er noch mal zementiert, welchen Charakter er hat“.

Der Stürmer ist seit knapp zehn Jahren im Verein und wird laut Völler weiterhin gebraucht: „Natürlich hat er es verdient, dass wir uns mit seiner Situation auseinandersetzen. Doch wir brauchen einen breiten Kader. Wir haben im neuen Jahr nur noch Englische Wochen. Er muss bleiben“.

Es wird spannend zu sehen ob Kießling tatsächlich weiterhin in Leverkusen bleibt und den Konkurrenzkampf annimmt. Sein Vertrag läuft noch bis 2017, ein Wechsel wäre nur mit Zustimmung seitens der Verantwortlichen möglich. Neben dem VfB Stuttgart soll vor allem Hannover 96 großes Interesse an dem ehemaligen deutschen Nationalspieler haben.

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