FC Bayern: Karl-Heinz Rummenigge droht dem DFB

By | 28. Januar 2016

FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge ist bekannt dafür seine Meinung öffentlich preis zu geben, auch wenn er damit auf wenig Gegenliebe stößt. Nun hat sich Rummenigge über die aktuelle Situation rund um den verletzten Bayern-Innenverteidiger Jerome Boateng geäußert und damit den Deutschen Fußball-Bund DFB harsch kritisiert.

Die Verletzung von Jerom Baoteng sorgt für ordentlich aufsehen in der Fußball Bundesliga. Der Weltmeister hat sich am vergangenen Freitag beim 2:1-Erfolg der Bayern gegen den HSV einen Muskelbündelriss im Adduktorenbereich zugezogen und wird damit mehr als 12 Wochen ausfallen. Boateng verpasst damit einen Großteil der Rückrunde, bis zur EM 2016 dürfte er jedoch eigenen Angaben zu Folge wieder fit sein. Bundestrainer Joachim Löw hat sich umgehend nach der Verletzung zu Wort gemeldet und betont, dass für Boateng die Tür zur EM bis zur aller letzten Sekunden geöffnet ist.

Die Aussagen von Löw und den DFB-Verantwortliche sind  Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge anscheinend bitter aufgestoßen, denn dieser hat heute nun den Deutschen Fußball-Bund für sein Vorgehen diesbezüglich stark kritisiert: „Ich höre immer nur DFB, DFB, Europameisterschaft. Der FC Bayern ist der Vertragspartner von Jerome BoatengMats zu Bayern? Jetzt spricht Papa Hummels und hat damit hier die Lufthoheit – und nicht der DFB“.

Rummenigge betonte, dass die Münchner zuletzt stark unter der Abstellung der Spieler gelitten hat: „Mario Götze hat sich vor vier Monaten in einem Länderspiel verletzt, steht bis heute noch nicht wieder zur Verfügung. Wir haben auf Bastian Schweinsteiger 2014 nach der WM fünf Monate verzichten müssen“. Es wird spannend zu sehen wie sich diese Geschichte weiterentwickelt und ob die beiden Parteien bald ein klärendes Gespräch (intern) suchen.

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