Stefan Kießling: Die Diskussion ist Schwachsinn

By | 8. Februar 2016

Das Bundesliga Topspiel am vergangenen Wochenende zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern München endete 0:0-Unentschieden. Nach dem Spiel stand weniger das Ergebnis im Vordergrund, sondern vielmehr die Diskussion rund um die Leistung von Schiedsrichter Knut Kircher. Vor allem Bayer-Stürmer Stefan Kießling und dessen zahlreichen Fouls in der ersten Hälfte wurden hitzig diskutiert. Der 32-jährige äußerte sich in der BILD Zeitung nun selbst zu den Vorwürfen gegen seine Peron.

0 Tore und 1 gelb-rote Karte, die Bilanz des Bundesliga Topspiels am 21. Spieltag zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern liest sich durchwachsen. Beide Teams zeigten sich nach dem Remis dennoch zufrieden mit dem Punktgewinn. Nach der Partie stand ohnehin nicht das spielerische im Vordergrund, sondern vielmehr die Leistung von Schiedsrichter Knut Kircher, denn diese wahr laut vielen Experten alles andere als spitzenmäßig.

Kircher hatte lange Zeit darauf verzichtet Spieler, auf beiden Seiten, mit gelben Karten zu verwarnen und schickte kurz vor Schluss Bayern-Mittelfeldspieler nach einer strittigen Szene mit gelb-rot vom Platz. Die Bayern regten sich nach dem Spiel insbesondere darüber auf, dass Stefan Kießling in der ersten Halbzeit für ähnliche Fouls keine einzige gelbe Karte sah. Auch Sky-Experte Lothar Matthäus fand nach dem Spiel deutliche Worte für Kießling und dessen Fouls und sprach sogar davon, dass der Stürmer „Verletzungen in Kauf“ genommen hätte.

Kießling selbst äußerte sich nun zu den Anschuldigungen in der BILD-Zeitung und machte auch deutlich, was er von der Diskussion um seine Person hält: „Die Diskussion ist totaler Schwachsinn! Ich weiß nicht, was das soll. Dass ich Verletzungen in Kauf nehme, ist absoluter Schwachsinn. Ich versuche, Kimmich den Ball zu klauen. Gegen Alonso war’s harmlos. Ich kriege ständig was ab, aber die Verteidiger kommen oft einfach so davon“.

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