BVB gewinnt Spitzenspiel gegen Leverkusen, Roger Schmidt sorgt für Eklat

By | 22. Februar 2016

Borussia Dortmund hat das Spitzenspiel am 22. Spieltag der Fußball Bundesliga mit 1:0 gegen Bayer Leverkusen gewonnen. BVB-Stürmer Pierre-Erick Aubameyang erzielte den entscheidenden Treffer für das Team von Thomas Tuchel. Sein Gegenüber, Bayer-Coach Roger Schmidt, sorgte für eine knapp zehnminütige Spielunterbrechung.

Mit einem 1:0-Auswärtserfolg gegen Bayer Leverkusen hat Borussia Dortmund nicht nur den Anschluss an den FC Bayern München gehalten, sondern hält zugleich auch einen Konkurrenten im Kampf um die Champions League auf Distanz.

Pierre-Erick Aubameyang erzielte gestern Nachmittag den einzigen und damit den entscheidenden Treffer des Spiels. Die Schwarz-Gelben haben damit ihren Vorsprung auf die Werkself auf 16 Punkte ausgebaut. Nach dem Spiel stand jedoch weder der BVB noch Torschütze Aubameyang im Fokus, sondern einzig und allein Bayer-Coach Roger Schmidt. Dieser sorgte für einen handfesten Eklat und wohl auch für ein Novum in der Bundesliga-Geschichte. Der 48-jährige wurde von Schiedsrichter Felix Zwayer nach dem Treffer durch Aubameyang in der 64. Minute wegen lautstarker Proteste auf die Tribüne geschickt. Schmidt monierte, dass der Freistoß von Matthias Ginter, der zum Führungtreffer der Gäste führte, viel zu weit vor dem Ort des Geschehens ausgeführt wurde. Als sich dieser weigerte seine Coaching-Zone zu verlassen, unterbrach Zwayer die Begegnung für knapp zehn Minuten ehe es weitergehen konnte.

Das Verhalten von Schmidt dürfte wohl ein Nachspiel haben. DFL-Schiedsrichtermanager Hellmut Krug äußerte sich in der BILD Zeitung wie folgt zu dem Vorfall: „Das wird ein Fall für den Kontrollausschuss. Eine längere Sperre für Roger Schmidt ist durchaus denkbar“.

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