Medien: Horst Heldt wechselt nicht zu Eintracht Frankfurt

By | 7. Mai 2016

In den vergangenen Wochen machten immer wieder Gerüchte die Runde Horst Heldt könnte diesen Sommer vom FC Schalke 04 zu Eintracht Frankfurt wechseln. Doch laut der FAZ scheint Heldt keine Option mehr für die Bruchhagen-Nachfolge bei den Hessen zu sein.

Beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt wird demnächst der Posten des Sport-Vorstands frei und der Verein macht die Frage nach der Neubesetzung in diesen Tagen wieder spannend. Seit 2003 ist Heribert Bruchhagen Vorstandsvorsitzender von Eintracht Frankfurt. Im Sommer räumt der langjährige Funktionär jedoch den Posten für einen Nachfolger. Wer genau nun diese Nachfolge antreten soll, ist bis dato noch nicht geklärt. Bisher war Horst Heldt ein heißer Kandidat für den vakanten Posten. Wie jetzt aber bekannt wurde, soll der 46-Jährige nun nicht mehr für die Nachfolge infrage kommen.

Heldt ist bereits seit vielen Jahren im Vorstand des FC Schalke 04. Der Fußballfunktionär galt schon seit einiger Zeit als aussichtsreicher Anwärter für den freiwerdenden Posten bei der Eintracht. Dass er nun aus dem Rennen ist, kommt für viele sicherlich überraschend. Unter anderem Fredi Bobic hat nun Chancen auf den Vorstandsposten. Der einstige Stürmer konnte bereits beim VfB Stuttgart Erfahrungen in der Führungsetage sammeln. Immerhin war der ehemalige Nationalspieler vier Jahre lang Sportdirektor bei den Schwaben. Außerdem war Bobic über ein Jahr lang auch im Vorstand des Klubs. Derzeit ist der 44-Jährige bei keinem Verein tätig. Angeblich noch ein weiterer Anwärter steht für Eintracht Frankfurt zur Verfügung. Ein Name wurde jedoch nicht bekannt. Berichten zufolge soll dieser zweite Anwärter noch keinerlei Erfahrung im Bereich Management haben und auch sonst soll der noch jüngere Anwärter keinen höheren Posten bei einem Fußballverein bekleidet haben. Ob am Ende Fredi Bobic das Rennen um den Vorstandsposten macht oder doch der bis dato noch unbekannte Anwärter, bleibt vorerst noch abzuwarten. Der scheidende Vorstandsvorsitzende Bruchhagen hofft in jedem Fall, dass auch sein Nachfolger auf eine solide Vereinspolitik setzt und Eintracht Frankfurt keiner falschen Erwartungshaltung ausgesetzt wird.

Kommentare

comments