Gladbach möchte Andreas Christensen langfristig an sich binden

By | 30. Mai 2016
Bundesliga News

Foto: struppi0601 / pixabay

Andreas Christensen gehört zu den größten Entdeckungen der abgelaufenen Saison bei Borussia Mönchengladbach. Der 20-jährige Innenverteidiger ist noch bis 2017 vom FC Chelsea an die Fohlen ausgeliehen, Borussia-Sportchef Max Eberl würde den Dänen jedoch gerne langfristig an den Verein binden.

Mit Roel Brouwers und Martin Stranzl werden diesen Sommer zwei Innenverteidiger Borussia Mönchengladbach verlassen. Jannik Vestergaard wird die Abwehrzentrale der Fohlen zur neuen Saison aller Voraussicht nach verstärken und mit seinem Landsmann Andreas Christensen ein dänisches Innenverteidiger-Duo bilden.

Christensen hat sich in der abgelaufenen Saison einen Stammplatz bei den Fohlen erkämpft und gehört zweifelsfrei zu den positivsten Überraschungen im Team von Andre Schubert. Der 20-jährige ist bisher jedoch nur ausgeliehen vom FC Chelsea und dieser Umstand gefällt den Verantwortlichen in Gladbach weniger. Sportchef Max Eberl würde Christensen gerne so schnell wie möglich fix verpflichten und könnte dabei nun von den Einnahmen aus dem Verkauf von Granit Xhaka profitieren. Der Transfer des Schweizers zum FC Arsenal soll zwischen 30-35 Millionen Euro in die Kasse gespült haben, wovon 20 in die Verpflichtung von Christensen fließen könnten. Denn genau diese Summe stellen erhoffen sich die Blues von einem Verkauf. Mit Blick auf den aktuellen Marktwert des Abwehrspielers, der derzeit „nur“ bei 8 Millionen Euro liegt, ist die Prämie recht hoch.

Laut Eberl wird Gladbach jedoch frühestens nach der CL-Qualifikation entscheiden wie man mit Christensen weiter verbleibt und in welcher Höhe man ein Angebot legen kann und will: „Wenn wir da das nötige Quäntchen Glück haben, hätten wir vielleicht einen zusätzlichen finanziellen Puffer, der uns bei der Personalie Christensen helfen kann.“

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