DFB entkräftet Doping-Vorwürfe gegen Thiago

By | 27. Juni 2016

Bayern-Profi Thiago geriet letzte Woche in den Fokus der Medienberichterstattung in der Fussball Bundesliga, dem Spanier wurde vorgeworfen für eine unangekündigte Dopingprobe nicht verfügbar gewesen zu sein. Nun hat sich der Deutsche Fußballbund DFB zu der Angelegenheit geäußert und die Doping-Vorwürfe gegen den Spanier entkräftet.

Doping beim FC Bayern München? So oder so ähnlich lauteten vergangene Woche die Schlagzeilen in der Bundesliga. Hintergrund dieser Aussagen war Mittelfeldspieler Thiago, der 2014 eine unangekündigte Dopingkontrolle verpasst hatte. Dem Spanier wurde in diesem Zusammenhang vorgeworfen, dass er bewusst der Kontrolle entgangen sei. Laut einem Bericht der ARD zu Folge soll Thiago damals weder an der Säbener Straße noch in seinem privaten Haus auffindbar gewesen sein.

Nun hat sich auch der Deutsche Fußballbund DFB zu dem Vorfall geäußert, wie der DFB in einer nun auch auf seiner Website veröffentlichten Stellungnahme erklärte, hätten „die seiner Zeit erfolgten juristischen Prüfungen von DFB und der Nationalen Anti-Doping-Agentur übereinstimmend und zweifelsfrei ergeben, dass ein schuldhafter Meldepflichtverstoß nicht vorlag“.

Zudem betonte der DFB, dass auch der FC Bayern keine Fehler gemacht hätte: „Es gab und gibt für DFB und NADA keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass der FC Bayern München daran die Schuld trage oder Thiago ein Fehlverhalten anzulasten sei.“

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