Frank Rost: Ohne Kühne wäre der Hamburger SV schon weg

By | 13. September 2016

Mit einem Unentschieden und einer Niederlage hat der Hamburger SV einen mäßigen Start in die neue Bundesliga-Saison hingelegt. Nun hat sich Ex-HSV-Profi Frank Rost zu Wort gemeldet und die Hanseaten kritisiert. Laut dem 43-jährigen wäre der HSV ohne das Geld von Investor Michael Kühne schon längst aus der Bundesliga abgestiegen.

Die vergangene Jahre verliefen alles andere als erfolgreich für Hamburger SV, zwei Mal standen die Rothosen kurz vor Abstieg aus der Fußball Bundesliga. Vor dem Start in die neue Bundesliga Saison war die Euphorie groß bei den Fans, nach den ersten beiden Spieltagen sind viele jedoch wieder ernüchtert. Nun hat sich Ex-HSV-Profi Frank Rost zu der aktuellen Situation bei den Hamburger geäußert und betont, dass ohne den Investor Michael Kühne der HSV nicht mehr in der Bundesliga spielen würde: „Ohne ihn läuft beim HSV nichts mehr. Ohne ihn wäre der Verein schon weg. Ich bin immer ein Befürworter des e.V. gewesen. Und bin der Meinung, dass man die Geschichte und die Tradition pflegen sollte. Meine Sichtweise hat sich insgesamt gesehen etwas verändert. Investoren sind ein Weg. Aber ich hoffe, am Ende nicht der einzige. Ich bin von der alten Schule. Klubs wie Dortmund und Schalke, das sind Fußball-Vereine.“

Grundsätzlich sieht Rost die Entwicklung bei den Nord-Vereinen wie dem HSV oder Werder Bremen sehr kritisch: „Wenn ich meine Ex-Klubs im Norden, Werder und den HSV anschaue, ist es doch so: Die einen sind froh, wenn sie am Leben bleiben. Die anderen träumen von mehr und können den Anspruch nicht erfüllen.“

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