Markus Gisdol: Alen Halilovic ist kein Wunderspieler

By | 5. Oktober 2016

In den vergangenen Wochen und Tagen wurde in Hamburg viel über Alen Haliovic geschrieben und diskutiert. Nun hat sich Neu-HSV-Coach Markus Gisdol erstmals zu dem kroatischen Sommerneuzugang geäußert und betont, dass die Erwartungen an den 20-jährigen viel zu groß sind.

Die Verpflichtung von Alen Halilovic im vergangenen Sommer durch den Hamburger SV wurde von vielen Experten und Fans als echter „Transfer-Coup“ gefeiert. Knapp zwei Monate später ist ein wenig Ernüchterung beim HSV eingekehrt, unter Bruno Labbadia hat Halilovic nicht den Sprung zum Stammspieler geschafft und auch Neu-Coach Markus Gisdol zeigt sich eher zurückhaltend in Sachen Halilovic. In der Hamburger Morgenpost äußerte er sich wie folgt zu dem Nachwuchstalent: „Wir müssen aufpassen, dass er nicht verrückt gemacht wird aufgrund der Erwartungshaltung, die rund um ihn herum geschürt wurde. wird diesem Ruf, der ihm hier vorauseilt, überhaupt nie gerecht werden können. Das kann er gar nicht.“

Bei der 0:2-Pleite am vergangenen Wochenende gegen Hertha BSC Berlin wurde der Kroate eingewechselt und stand knapp 30 Minuten auf dem Platz, wie es zukünftig weitergeht ist derzeit noch offen so Gisdol: „Er ist kein Wunderspieler. Er ist ein Talent und kann ein richtig guter Spieler werden. Es kann durchaus sein, dass der Spieler bei uns auf der Tribüne sitzt, auf der Bank oder auch spielt.“

In der laufenden Saison hat Halilovic bisher 6 Pflichtspiele für den HSV absolviert und einen Treffer erzielt.

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