BVB: Thomas Tuchel wehrt sich gegen die Jammer-Vorwürfe

By | 14. Oktober 2016

Thomas Tuchel hat mit seiner Aussage, dass der BVB das meist gefoulte Team der Bundesliga sei, für ordentliches Aufsehen gesorgt. Viele Fans und Experten haben Tuchel für seine Meinung kritisiert. Dieser setzte sich nun gegen die Jammer-Vorwürfe zu wehr.

Borussia Dortmund eröffnet heute Abend den 7. Spieltag in der Fußball Bundesliga mit dem Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin. Vor dem wichtigen Spiel gegen die Berliner steht BVB-Coach Thomas Tuchel und dessen Aussagen vor rd. zehn Tagen weiterhin im Fokus. Tuchel hatte sich nach der 0:2-Pleite am letzten Spieltag gegen Bayer Leverkusen über die harte Gangart der Werkself beschwert und wurde im Anschluss von vielen Fans und Experten als „schlechter Verlierer“ und „Jammerlappen“ bezeichnet.

Tuchel selbst scheint von dieser Kritik nicht sonderlich getroffen zu seni, äußerte sich vor dem Spiel gegen die Hertha dennoch erneut zu diesem Thema: „Ich habe nur einen Statistikzettel vorgelesen. Aber ich kann das ohne Weiteres aushalten. Wir sind, glaube ich, mit Ingolstadt die Mannschaft, die am meisten gefoult wird und die Mannschaft, die selbst am wenigsten foult. Eine Regeländerung will ich nicht. Sonst laufen wieder alle in der Liga rum und sagen, ‚der Tuchel jammert rum‘. Ich werde mir aber immer erlauben, den Statistikzettel anzuschauen“. Darüber hinaus betonte dieser, dass er weder die Schiedsrichter damit angreifen wollte und auch nicht die Gegner des BVB, wie z.B. die Hertha heute Abend: „Das, was ich gesagt habe, steht immer schwarz auf weiß auf dem Zettel. Deshalb sind Pal Dardai und die Schiedsrichter nicht angesprochen.“

Zudem betonte er, dass seine Mannschaft aufgrund der vielen Fouls ihre Spielart nicht anpassen wird: „Unter keinen Umständen. Wir spielen unser Spiel und werden das auch nicht ändern. Wir werden unseren Stil nicht ändern.“

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