HSV trennt sich von Emir Spahic

By | 4. Januar 2017
Bundesliga News

Foto: luki / depositphotos

Paukenschlag beim Hamburger SV! Wie der HSV gestern bekannt gab, wurde Abwehrspieler Emir Spahic mit sofortiger Wirkung freigestellt. Der Bosnier hat noch einen laufenden Vertrag bis zum Ende der Saison, wird von Trainer Markus Gisdol jedoch nicht mehr eingesetzt.

Völlig überraschend dürfte diese neueste Meldung so manchen HSV-Fan ereilt haben. Der Bundesliga-Dino teilte vor Kurzem auf seiner Hompage mit, dass sich der Verein von Abwehrspieler Emir Spahic trennen wird. Coach Gisdol erklärte den Vorgang damit, dass der jüngst beschlossene „Veränderungsprozess“ innerhalb der Mannschaft damit zu tun habe. Emir Spahic soll demnach in Zukunft keine Rolle mehr im Kader des Hamburger SV spielen. Es sei daher „das Beste, wenn die Wege von Verein und Spieler sich trennen“, so der Trainer wörtlich. Emir Spahic steht seit 2015 beim HSV unter Vertrag.

Der Defensivmann absolvierte 38 Spiele für den Bundesligaverein. Nach dem Abschied von Bayer 04 Leverkusen bekam Spahic einen einjährigen Vertrag beim HSV. Er überzeugte schnell mit viel Durchsetzungsvermögen. Aufgrund der guten Leistungen wurde daraufhin der Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert. Im Sommer 2017 wäre der Kontrakt des 36-jährigen nun ausgelaufen. Da die Verantwortlichen des HSV jedoch befürchteten, Spahic könnte in der Mannschaft Unruhe stiften, wenn er künftig die Spiele nur noch von der Bank aus beobachten würde, hielt die Vereinsführung um Vorstandschef Heribert Bruchhagen es scheinbar am sinnvollsten, dem Abwehrprofi einen Auflösungsvertrag zu unterbreiten. Chefcoach Markus Gisdol will in Zukunft offenbar verstärkt mit jungen Spieler aus den eigenen Reihen arbeiten. So sollen unter anderem die Youngsters Jonas Behounek, Fiete Arp und Vasilije Janjicic mit nach Dubai fliegen, wo sich das Team auf die Rückrunde vorbereiten will. Außerdem wurde mit Abwehrprofi Mergim Mavraj bereits ein Ersatz für den freigestellten Spahic verpflichtet. Ein weiterer Defensivspieler soll zudem noch unter Vertrag genommen werden.

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