Bayer Leverkusen trennt sich von Cheftrainer Roger Schmidt

By | 6. März 2017

Paukenschlag in Leverkusen! Bayer hat sich mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Roger Schmidt getrennt und damit die Konsequenzen aus den letzten Wochen gezogen. Die Verantwortlichen in Leverkusen wollen zeitnah einen Nachfolger präsentieren.

In den vergangenen Wochen und Monaten gab es bereits zahlreiche Gerüchte rund um die sportliche Zukunft von Roger Schmidt bei Bayer Leverkusen. Die Werkself hinkt in der laufenden Saison ihr eigenen Ansprüchen weit hinterher und liegt nach 23. absolvierten Spieltagen nur auf dem 10. Platz. Der Rückstand auf das internationale Geschäft beträgt 5 Zähler, auch die Champions Leage sind es sogar 11 Punkte.

Am vergangenen Wochenende kassierte Bayer eine herbe 2:6-Pleite auswärts bei Borussia Dortmund und diese Niederlage hat für die Verantwortlichen bei Bayer wohl das Fass zum überlaufen gebracht. Gestern verkündete Leverkusen die sofortige Trennung von Trainer Roger Schmidt. Geschäftsführer Michael Schade äußerte sich wie folgt zu diesem Schritt: „Angesichts der aktuellen sportlichen Entwicklung sind wir nach sehr ausführlicher Analyse und Beratung zu der Auffassung gelangt, dass eine Trennung zwar schmerzhaft, aber für die weitere Entwicklung und Zielerreichung von Bayer 04 unumgänglich ist.“

Auch Sportchef Rudi Völler bedauert diesen Schritt, sah jedoch keine wirkliche Alternative: „Ich halte Roger Schmidt für einen absoluten Top-Trainer und habe mich deshalb immer und überall aus voller Überzeugung für ihn eingesetzt. Aber wir mussten jetzt handeln, wenn wir unsere Ziele nicht vollends aus den Augen verlieren wollen.“

Schmidt wechselte im Sommer 2014 von Red Bull Salzburg zu Bayer Leverkusen und hatte ursprünglich noch einen laufenden Vertrag bis 2019. Laut Völler wird der Verein zeitnah einen Nachfolger präsentieren.

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