Bekommt die Hertha ein neues Stadion?

By | 13. März 2017

Schon seit Monaten halten sich die Gerüchte, dass Hertha BSC Berlin ein neues Stadion bauen möchte und wie es aussieht steht der Hauptstadt-Klub davor seine Pläne in die Realität umzusetzen.

Seit über einem Jahr schon planen die Verantwortlichen von Hertha BSC Berlin einen Stadionneubau für ihren Klub. Im November vergangenen Jahres wurden dann konkretere Pläne bekannt. Michael Preetz, Manager des Vereins, betonte schon vor Monaten: „es ist die Zeit gekommen, über modernere Lösungen nachzudenken“ und Präsident Werner Gegenbauer zeigte sich damals überzeugt, dass „spätestens im Februar“ 2017 erste Ergebnisse bezüglich eines geeigneten Standortes aufgezeigt werden können. Der Kenntnisstand Monate später ist jedoch noch nicht allzu weit fortgeschritten. Die neue Arena solle zwar „definitiv“ in Berlin gebaut werden „und nicht woanders“, wie Preetz vor Kurzem bekräftigte, allerdings steht die Zustimmung des Berliner Senats noch aus und wie ein Sprecher der Senatsverwaltung mitteilte, gebe es „aus Sicht des Senats keinen Bedarf für ein neues Stadion als Ersatz und in Konkurrenz zum Olympiastadion“. Den Fans und Klubchefs würde die Vorstellung von einer neuen und vor allem eigenen Arena sehr gefallen, so viel steht jedenfalls fest. Um diesen Traum so schnell wie möglich verwirklichen zu können, wird der Hauptstadtklub sicherlich noch viele Register ziehen müssen.

Seit dem Bestehen der 1. Fußball Bundesliga ist die Mannschaft der Alten Dame im Berliner Olympiastadion untergebracht, wo aufgrund von Umbaumaßnahmen inzwischen mehr als 74.000 Fußballfans die Partien auf den Rängen verfolgen können. Nun findet es der Klub offenbar an der Zeit, eine neue Spielstätte aufzusuchen, welche als reines Fußballstadion fungieren soll. Bis es jedoch soweit ist, werden sich die Profis von Trainer Pal Dardai noch mit dem grünen Rasen des Olympiastadions begnügen müssen. Immerhin hat der Verein vorsichtshalber den Mietvertrag bis zum Jahr 2025 verlängert.

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