DFL-Chef Christian Seifert macht die Dominanz der Bayern Sorgen

By | 20. März 2017
Bundesliga News

Foto: jarmoluk / pixabay

Mit 13 Punkten Vorsprung führt der FC Bayern 9 Spieltage vor Ende der Saison souverän die Fußball Bundesliga an. Es gibt kaum einen Fan oder Experten der daran zweifelt, dass sich die Münchner zum fünften Mal in Folge die Meisterschaft sichern werden. DFL-Chef Christian Seifert sieht diese Bayern-Dominanz kritisch und nimmt die anderen Vereine in der Liga in die Pflicht.

Drei Punkte betrug der Vorsprung des FC Bayern nach 16 absolvierten Spielen auf den Zweitplatzierten RB Leipzig. Nach Abschluss des 26. Spieltags haben die Münchnern diesen auf nun mehr 13 Zähler ausgebaut und stehen kurz davor sich ihre fünfte Meisterschaft in Folge zu sichern. Wenn alles nach Plan läuft, könnte sich der FCB bereits unmittelbar nach Ostern mit einem Auswärtssieg bei Bayer Leverkusen vorzeitig die Schale sichern und das fünf Spieltag vor Ende der Saison.

Während sich die Bayern-Fans über die Dominanz von Arjen Robben & Co. freuen, sieht dies DFL-Chef Christian Seifert ein wenig anders: „Klar ist, und da kann man den Münchnern überhaupt keinen Vorwurf machen: Wenn der FC Bayern noch ein paar Mal hintereinander Meister werden sollte, wäre das nicht gerade förderlich für die Wahrnehmung des Wettbewerbs.“ Seiferte betonte jedoch, dass dies nicht am FCB liegen würde: „Aber es liegt nicht am FC Bayern, dies zu ändern. In England geben vor einer Saison fünf Klubs den Titelgewinn als Ziel aus, in Italien sagen es drei und in Spanien zwei Vereine“, sagte Seifert weiter: „In Deutschland erklären 17 Klubs: Von Verfolgern kann keine Rede sein. Das muss sich irgendwann ändern.“

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