HSV: Hamburg will Verbleib von Bobby Wood sichern

By | 21. April 2017
Hamburger SV: Investor Klaus-Michael Kühne erteilt dem HSV eine Absage

Foto: Marco Fieber / flickr

Aktuellen Medienberichten zu Folge könnte der Bobby Wood den Hamburger SV kommenden Sommer nach nur einem Jahr verlassen. Der US-Amerikaner verfügt über eine Ausstiegsklausel in Höhe von rd. 12 Millionen Euro. Die Verantwortlichen an der Elbe würden Wood jedoch gerne langfristig an den Verein binden.

Der HSV steht auch zum Ende dieser Saison wieder mitten im Abstiegskampf. Aktuell befindet sich die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol zwar auf dem sicheren 14. Tabellenplatz, doch das Punktekonto der Hanseaten weist mit 33 Zählern nur einen Punkt mehr auf, als der FC Augsburg derzeit besitzt und die bayerischen Schwaben verweilen nach 29 Spieltagen auf dem Relegationsplatz. Umso wichtiger erscheint es den Verantwortlichen des Bundesligadinos wohl nun, ihren aktuell besten Stürmer im Verein zu halten. Bobby Wood erzielte fünf der insgesamt 29 Bundesligatreffer des Hamburger SV und auch im DFB-Pokal traf der 24 Jahre alte Goalgetter viermal für seinen Klub. HSV-Sportdirektor Jens Todt sprach sich offen dafür aus, den Amerikaner längerfristig an die Rothosen zu binden. „Wir sind daran interessiert, ihn länger zu halten und seinen Vertrag entsprechend anzupassen“, so der Funktionär.

Seit 2016 ist Bobby Wood für den HSV tätig und sein Kontrakt ist noch bis 2020 gültig. Allerdings soll das Arbeitspapier Gerüchten zufolge eine Ausstiegsklausel beinhalten. Demnach könnte der Stürmer für eine Ablöse von 12 Millionen Euro zu einem anderen Verein wechseln. Sollte sich der HSV in die 2. Liga verabschieden, würde die Ablöse sogar auf 5 Millionen Euro sinken. Diese Klausel soll nun jedoch abgeändert werden und zwar baldmöglichst. Wenn es nach dem Willen der Klub-Verantwortlichen geht, soll die Ablösesumme auf 20 Millionen Euro angehoben werden und erst ab der nächsten Saison in Kraft treten. Bobby Wood könnte sich im Gegenzug auf eine Gehaltserhöhung freuen, wie ebenfalls bekannt wurde.

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