VfL Wolfsburg: Klaus Allofs macht sich keine Sorgen wegen UEFA-Untersuchung

By | 8. Dezember 2014
VfL Wolfsburg: Klaus Allofs macht sich keine Sorgen wegen UEFA-Untersuchung

Foto: Steindy / Wikipedia

Vergangenen Freitag wurde bekannt, dass die europäische Fußball-Union UEFA den VfL Wolfsburg ins Visier seines Financial Fair Plays genommen hat. Die Wölfe wurden aufgefordert ihre Bilanzen offenzulegen. VfL-Manager Klaus Allofs macht sich diesbezüglich jedoch laut eigener Aussagen keine Sorgen.

In den Vergangenheit wurde das UEFA-Financial Fairplay (FFP) in der Regel stets mit Vereinen aus England, Spanien oder Italien assoziiert, mit jenen Klubs die weit über ihre Verhältnisse leben bzw. sich mit Geldern von reichen Investoren finanzieren. Seit vergangener Woche gibt es jedoch auch einen Fall in der Bundesliga, die UEFA hat den VfL Wolfsburg ins Visier genommen und wird den Verein in den kommenden Wochen bezüglich der Einhaltung der Financial Fairplay-Regeln untersuchen.

Francisco Garcia Sanz, Aufsichtsratsvorsitzender beim VfL Wolfsburg sieht der Untersuchung durch die UEFA gelassen entgegen. Dem NDR gegenüber äußerte er sich wie folgt:

Die müssen das tun, gerade bei der Konstellation, die wir mit dem VW-Konzern haben. Wir wussten, dass sie nochmal nachhaken werden, aber wir sind da ganz relaxt

Laut den Statuten des FFP dürfen Vereine nicht mehr Geld ausgeben, als sie einnehmen. Bis zu einer bestimmten Summe darf allerdings ein Geldgeber ein entstandenes Defizit ausgleichen. Auch VfL-Manager Klaus Allofs scheint sich keine allzu großen Sorgen wegen der Untersuchung zu machen. Allofs äußerte sich am Samstag entspannt dazu:

Es ist klar, dass man sich unser Modell anschaut, es muss erklärt werden. Ich sehe da keine Probleme auf uns zukommen

VfL-Geschäftsführer Wolfgang Hotze hatte sich bereits Anfang des Jahres zum FFP geäußert:

Für einen Betrag X gibt es klar geregelte Gegenleistungen. Die Annahme, ‚VW zahlt einfach alles‘, der man oft begegnet, ist nicht zutreffend

Nicht nur der VfL ist aktuell im Visier der UEFA, auch Sparta Prag, Hull City, Olympique Lyon, Panathinaikos Athen und Ruch Chorzow wurden bis ebruar zum Nachweis ihrer Wirtschaftlichkeit aufgefordert.

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