FC Bayern München: Pierre-Emile Hojbjerg wechselt auf Leihbasis zum FC Augsburg

By | 8. Januar 2015

Lange wurde über die Zukunft von Pierre-Emile Hojbjerg beim FC Bayern München spekuliert und nun herrscht endlich Klarheit. Der 19-jährige Däne verlässt die Bayern und wechselt in der Winterpause auf Leihbasis zum Ligakonkurrenten FC Augsburg.

Ende gut, alles gut in Sachen Pierre-Emile Hojbjerg? Der dänische Nationalspieler vom FC Bayern München war schon seit geraumer Zeit unzufrieden mit seiner Reservistenrolle unter Bayern-Trainer Pep Guardiola. Kurz vor der Winterpause forcierte Hojbjerg öffentlich einen Wechsel und dieser ist nun zu Beginn des neuen Jahres auch eingetroffen. Der zentrale Mittelfeldspieler wechselt auf Leihbasis zum FC Augsburg, das bestätigte dessen Berater Sören Lerby der „Sport Bild“ am Mittwoch:

Pierre-Emile geht für ein halbes Jahr nach Augsburg. Er soll Spielpraxis sammeln. Im Mai oder Juni besprechen wir das weitere Vorgehen

Eine offizielle Bestätigung der beiden Vereine wird im Laufe des heutigen Tages erwartet.

Die Bayern taten sich zuletzt schwer das Ausnahmetalent zu verkaufen, Interessenten gab es genug, doch am Ende entschied man sich für eine Leihe. Dieses Modell war bereits bei Spielern wie Philipp Lahm (VfB Stuttgart) oder David Alaba (TSG 1899 Hoffenheim) sehr erfolgreich. Gerüchten zu Folge besitzt der FC Augsburg keine Kaufoption für Hojbjerg, dessen Marktwert laut transfermarkt.de bei 4 Millionen Euro liegt.

Der 19-Jährige Däne spielt seit Sommer  2012 für die Münchner und hat dort noch einen laufenden Vertrag bis 2016. In der laufenden Saison wurde er lediglich als Ergänzungsspieler in 13 von 26 Pflichtspielen eingesetzt, gerade einmal vier Spiele durfte er dabei über die volle Distanz ran.

Es wird spannend zu sehen ob Hojbjerg in Augsburg zum Stammspieler wird und wie es mit ihm im Sommer weitergeht. Mit Blick auf die Kaderbreite und -qualität dürfte sich die Situation und der Konkurrenzkampf im Bayern-Mittelfeld auch in ein paar Monaten kaum entspannen bzw. verbessern aus Sicht von Hojbjerg.

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