FC Bayern München: David Alaba droht mehrere Wochen auszufallen

By | 1. April 2015
FC Bayern München: David Alaba droht mehrere Wochen auszufallen

Foto: Ailura / Wikipedia (CC-BY-SA-3.0-AT)

Bittere Nachrichten für den FC Bayern München und David Alaba. Der 22-jährige Mittelfeldspieler droht erneut mehrere Wochen auszufallen, laut der österreichischen Kronenzeitung hat sich Alaba gestern Abend beim Länderspiel der ÖFB-Auswahl gegen Bosnien-Herzegowina eine schwere Verletzung am linken Knie zugezogen.

Aktuell trifft es die Bayern (mal wieder) knüppelhart in Sachen Verletzungen. Nach Informationen der Kronenzeitung hat sich David Alaba gestern Abend beim Einsatz für die österreichische Nationalmannschaft gegen Bosnien-Herzegowina eine schwere Knieverletzung zugezogen. Bei der vorzeitigen Auswechslung des 22-jährigen nach einem Zweikampf mit dem Hoffenheimer Emir Bikcacic war noch die Rede von einer Vorsichtsmaßnahme, nach dem Spiel äußerte sich Alaba jedoch wie folgt dazu: „Ich habe ganz, ganz starke Schmerzen, kann kaum gehen, weiß wirklich nicht, was los ist.“ Auch Österreichs Nationaltrainer Marcel Koller zeigte sich auf der anschließenden Pressekonferenz eher zurückhaltend: „David hat Probleme mit dem linken Knie, er hat einen Stich verspürt. Es geht ihm nicht so gut.“

Derzeit wird spekuliert ob es sich um einen Innenbandriss oder womöglich um einen Kreuzbandriss handelt. Laut Österreichs Teamarzt Dr. Richard Eggenhofer wird Alaba mindestens 6 bis 8 Wochen ausfallen, damit wäre der Rest der Saison für den Mittelfeldspieler gelaufen. Alaba wird heute in München von Bayern-Teamarzt Dr. Müller-Wohlfahrt eingehend untersucht, danach wird eine endgültige Diagnose feststehen.

Für Alaba und die Bayern wäre die Verletzung es ein weiterer herber Rückschlag. Erst im November 2014 hat sich dieser am rechten Knie einen Teilabriss des Innenbandes und eine Innenmeniskusverletzung zugezogen und fiel bereits 12 Wochen aus. Darüber hinaus fehlen derzeit mit Arjen Robben (Bachmuskelriss) und Franck Ribery (Sprunggelenkt) zwei weitere Leistungsträger.

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