Thomas Schaaf tritt als Cheftrainer bei Eintracht Frankfurt zurück

By | 26. Mai 2015

Schock für Eintracht Frankfurt! Wie so eben bekannt wurde tritt Thomas Schaaf mit sofortiger Wirkung als Cheftrainer bei den Hessen zurück. Medienberichten zu Folge liegt der Grund für diesen überraschenden Schritt im gestörten Verhältnis zwischen Schaaf und den Verantwortlichen bei der Eintracht.

Eintracht Frankfurt hat die abgelaufene Bundesliga-Saison am vergangenen Wochenende mit einem 2:1-Heimerfolg gegen Bayer Leverkusen beendet und landete am Ende auf dem 9. Tabellenplatz. Lediglich fünf Punkte fehlten den Hessen für die Teilnahme an der UEFA Europa League. Mit Alexander Meier hat man darüber hinaus den Torschützenkönig der Liga gestellt, alles in einem hat die Eintracht eine ordentliche Saison 2014/15 absolviert und dennoch stand Cheftrainer Thomas Schaaf in der Kritik bei den Verantwortlichen. Gerüchten zu Folge haben diese in den vergangenen Wochen, auch hinter dem Rücken von Vorstandboss Heribert Bruchhagen, bereits Gespräche mit potenziellen Nachfolgern geführt und genau dieser Umstand hat Schaaf nun zum sofortigen Rücktritt bei den Hessen bewegt. Schaaf äußerte sich wie folgt zu diesem Schritt: „Die in der Öffentlichkeit getätigten Aussagen und die Darstellung meiner Person und meiner Arbeit, die sich in unglaublichen und nicht nachvollziehbaren Anschuldigungen und Unterstellungen in den Medien äußern, kann und will ich nicht akzeptieren. Deshalb ist es zu der Trennung gekommen“

Bruchhagen selbst äußerte sich auf der offiziellen Webseite der Hessen ebenfalls zum Rücktritt von Thomas Schaaf: „Thomas Schaaf hat die vom Verein vorgegebenen Ziele für die ablaufende Saison mit Platz 9 und 43 Punkten mehr als erfüllt .Die Zusammenarbeit mit ihm war gut. Dies haben wir ihm und der Öffentlichkeit in den letzten Tagen auch immer wieder bestätigt. Wir bedauern es sehr, dass Thomas Schaaf den mit uns eingeschlagenen Weg nicht mehr weiter gehen möchte. Wir haben bis zum Schluss versucht, leider vergebens, ihn von seinem Entschluss abzubringen. Deshalb sind auch nie Gespräche mit anderen Trainern geführt worden. Wir wünschen Thomas Schaaf für die Zukunft alles Gute und die Suche nach einem Nachfolger wird jetzt.“

Sowohl Schaaf als auch Eintracht-Chef Bruchhagen haben beide einen laufenden Vertrag bis zum Sommer 2016 in Frankfurt, während Bruchhagen bereist vor geraumer Zeit angekündigt hat nach 2016 endgültig aufzuhören galt Schaaf als gesetzt für die kommende Saison. Laut dem kicker gab es aufgrund der aktuell angespannten Situation in Frankfurt bereits am Pfingstmontag eine Vorstands-Krisensitzung. Das Ergebnis: Schaaf ist nicht mehr länger Cheftrainer in Frankfurt und auch Bruchhagen könnte sein Amt vorzeitig niederlegen.

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