Bayer Leverkusen: Toprak verletzt – Aránguiz will nicht zu Leicester

By | 3. August 2015

Im ersten Pflichtspiel der neuen Saison startet Bayer Leverkusen im DFB-Pokal gegen die Sportfreunde Lotte. Doch bereits vor dem Saisonstart hat Coach Roger Schmidt enorme Verletzungssorgen in der Verteidigung. Nachdem Tin Jedvaj im Training eine Einblutung im Oberschenkel  erlitten hatte und für unbestimmte Zeit ausfällt, verletze sich Abwehrchef Ömer Toprak beim 3:1 Testspielsieg gegen Chievo Verona. Der 26-Jährige erlitt einen Sehnen-Riss im Oberschenkel und fällt monatelang aus.

Zwar hat Leverkusen mit Jonathan Tah und Kyriakos Papadopoulos zwei starke Spieler, die nun die Innenverteidigung bilden, jedoch fehlen Trainer Roger Schmidt dahinter die Alternativen. Mit dem 18-Jährigen Lukas Boeder hat Schmidt nur noch einen potenziellen Innenverteidiger im Team, der aber eigentlich als Perspektivspieler im Kader steht und behutsam aufgebaut werden soll. Im Notfall könnten auch Neuzugang Andre Ramalho oder Lars Bender die Innenverteidiger-Position bekleiden. Es ist trotzdem sehr wahrscheinlich, dass Sportchef Rudi Völler sich noch nach Alternativen für die Innenverteidigung umsehen wird.

Aránguiz lehnt England-Offerte ab

Einen Wunschspieler als Alternative im Mittelfeld hat Leverkusen hingegen schon gefunden: Charles Aránguiz von Porto Alegre soll als Nachfolger für den abgewanderten Gonzalo Castro zum Club kommen und die Fäden im Mittelfeld ziehen. Der Verein ist sich mit dem Spieler bereits einig über Gehalt und Vertragslaufzeit. Jedoch verlangt der Verein eine zu hohe Ablösesumme. Der englische Club Leicester City wäre dazu bereit, die geforderten 15 Millionen Euro nach Brasilien zu überweisen. In England würde der Mittelfeldspieler aus Chile mehr Geld verdienen und würde als Nachfolger von Esteban Cambiasso fungieren, diese Offerte lehnt der Spieler jedoch ab. Der 26-Jährige will unbedingt nach Deutschland zu Leverkusen wechseln.

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