Hannover 96: Dirk Dufner tritt als Sportdirektor zurück

By | 4. August 2015

Dirk Dufner verlässt Hannover 96 auf seinen Wunsch zum Ende des Transferfensters. Somit legt Dufner freiwillig sein Amt nieder. Bereits in der letzen Saison war Dufner umstritten und der Club diskutierte intern über einen Rauswurf. Doch insbesondere der Verkauf von Joselu und die Neuzugänge überzeugten den Club, Dufner noch eine Chance zu geben. Doch nun die Wende. Er geht von selbst. Sein eigentlich bis zum 30.06.2016 laufender Vertrag wird zum 31. August auf eigenen Wunsch aufgelöst. Dies teilte der Verein mit. Präsident Martin Kind bedankte sich bei Dufner für die zweijährige Zusammenarbeit und respekiert seine Entscheidung. Seit 2013 war Dirk Dufner bei Hannover 96 als Sportdirektor im Amt. Die Niedersachen gelang es, den damals 45-Jährigen vom Ligakonkurrent SC Freiburg abzuwerben. Bereits der Vorgänger von Dufner, Jörg Schmadkte, legte sein Amt auf eigenen Wunsch nieder. Heute arbeitet Schmadkte bei Ligakonkurrent 1. FC Köln.

angespanntes Verhältnis zu Präsident Kind

Bereits in der Vergangenheit gab es immer wieder Spekulationen über einen Rücktritt bzw. eine Entlassung von Dirk Dufner. Club-Präsident Martin Kind soll mit der Arbeit seines Sportdirektor unzufrieden gewesen sein und sich schon noch Alternativen umgesehen haben. Mit Andreas Rettig sollen die Verhandlungen schon weit fortgeschritten gewesen sein, als sich Rettig allerdings für den FC St. Pauli entschied. Deswegen habe man sich intern im Verein darauf geeinigt, mit Dufner unter Bewährung in die neue Saison zu gehen. Besonders in dieser Transferperiode wurde Dirk Dufner von Verein und Kollegen sehr für den Verkauf von Joselu nach England und die vielversprechenden Neuzugänge gelobt. Dufner hat nach langen Verhandlungen Joselu für eine Vereinsinterne-Rekordsumme von 8 Millonnen Euro nach England zu Stoke City verkauft, obwohl der Spanier nur noch Ersatz bei Hannover war.

 

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