VfL Wolfsburg: VW-Chef Müller stellt Investitionen infrage

By | 7. Oktober 2015
VfL Wolfsburg: Klaus Allofs macht sich keine Sorgen wegen UEFA-Untersuchung

Foto: Steindy / Wikipedia

Bittere Nachrichten für den VfL Wolfsburg, der neue VW-Chef Matthias Müller hat vor dem Hintergrund der aktuellen Abgasaffäre und dem daraus drohenden finanziellen Schaden angekündigt sämtliche Investitionen des deutschen Autobauers auf den Prüfstand zu stellen. Auch die Investitionen in den VfL Wolfsburg werden dabei überprüft.

Dem VfL Wolfsburg drohen schwerere finanzielle Zeiten, während in der Vergangenheit Hauptsponsor Volkswagen prominente und teure Neuzugänge wie Andre Schürrle oder Kevin De Bryune ermöglicht hat, könnte sich dies zukünftig ändern. Der neue Volkswagen-Chef Matthias Müller hat gestern aufgrund des Abgas-Skandals einen rigorosen Sparkurs für den deutschen Automobilkonzern an. Alle Investitionen sollen dabei auf den Prüfstand gestellt werden, auch das Fußball-Engagement der Wolfsburger. Müller äußerte sich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wie folgt dazu: „Wir drehen jeden Stein um und werden uns auch das ansehen“.

VfL-Manager Klaus Allofs zeigte sich indes vor kurzem relativ gelassen was das VW-Engagement bei den Wölfen betrifft: „Es gibt keinen Grund, sich jetzt Sorgen zu machen. Bei aller Bedeutung, die wir haben, glaube ich, dass dies in eine andere Richtung geht. Es gibt da brennendere Themen. Da geht es um andere finanzielle Größenordnungen“.

Unter dem Ex-VW-Chef Marin Winterkorn, der im Zuge der Affäre zurückgetreten ist wurde der VfL Wolfsburg zu einer hundertprozentigen Konzerntochter und wird mittlerweile jährlich mit einem hohen zweistelligen Millionenbetrag finanziell unterstützt. Darüber hinaus Zudem ist VW über die Tochter Audi am FC Bayern München und dem FC Ingolstadt beteiligt. Last but not least engagiert sich VW auch als Sponsor des DFB-Pokales.

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