Klaus Allofs: Der VfL Wolfsburg hat keine finanziellen Probleme

By | 15. Oktober 2015
VfL Wolfsburg: Klaus Allofs macht sich keine Sorgen wegen UEFA-Untersuchung

Foto: Steindy / Wikipedia

Der VfL Wolfsburg sorgte zuletzt mehr außerhalb des Platzes für Schlagzeilen als für seine sportlichen Leistungen. Vor allem seit Bekanntwerdens des VW-Abgasskandals stehen die Wölfe im medialen Fokus. Es geht dabei primär um die Frage ob der VfL einen finanziellen Schaden durch den Abgas-Skandal erleiden wird. Laut Wölfe-Manager Klaus Allofs hat Wolfsburg jedoch keine finanziellen Sorgen.

Mit Ausgaben bzw. Investitionen von rund 100 Millionen Euro jährist der deutsche Automobilhersteller Volskwagen einer der finanzstärksten und größten Sponsoren im deutschen Fußball. Vor allem der VfL Wolfsburg profitiert von den sprudelnden Gelder vom Volkswagen Konzern. Durch den aktuellen VW-Abgas-Skandal könnte sich das Engagement des Autobauers zukünftig ändern. Sollte es zu Kürzungen im Sport-Sponsoring kommen, so würde Gerüchten zu Folge der VfL am meisten darunter leide. Wolfsburg-Manager Klaus Allofs sieht dies ein wenig anders und äußerte sich im NDR wie folgt dazu: „Ich glaube, dass diese Sorge nicht berechtigt ist. Ich glaube, die Signale, die auch aus dem Konzern kamen, waren klar. Es wurde gesagt, dass der VfL Wolfsburg eine große strategische Bedeutung habe und als Leuchtturm-Projekt angesehen wird. Von daher kann ich diejenigen, die sich große Sorgen machen, beruhigen“.

Auch wenn der VfL zukünftig unabhängiger von der Konzernmutter werden möchte, ist dies laut Allofs nur bedingt möglich: „Wir können am Standort Wolfsburg nicht unabhängig von Volkswagen sein, weil wir eine hundertprozentige Tochter sind“.

Allofs betonte zu dem, dass die aktuellen Geschehnisse keinerlei direkten Einflüsse auf den VfL Wolfsburg nehmen würden, auch wenn der Bau eines neuen Nachwuchszentrums Anfang der Woche abgesagt wurde: „Es gibt überhaupt keine Ängste, was die Zukunft des VfL Wolfsburg und die Nachwuchsarbeit angeht“.

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