Bei seinem Deutschlandbesuch warnt Frankreichs Macron vor der Idealisierung der Autokratie | Ausland

Das französische Präsidentenpaar kam als Gäste von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu einem seltenen Staatsbesuch nach Berlin.

Es ist der erste Staatsbesuch eines französischen Präsidenten in Deutschland seit 24 Jahren.

Präsident von Frankreich Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte Macron Er kam am Sonntag zu einem seltenen Besuch nach Deutschland.

Macron traf zu einem dreitägigen Staatsbesuch des deutschen Präsidenten ein Von Frank-Walter Steinmeier wurde eingeladen.

Macrons erste Station war eine Demokratiezeremonie in Steinmeiers Firma. Er warnte vor der Erosion demokratischer Werte in beiden Ländern.

– Eine Art Idealisierung der absoluten Macht nimmt zu.

Der französische Präsident Emmanuel Macron zeigt am Sonntag bei einer Demokratiezeremonie in Berlin den Daumen nach oben. Foto: Hannibal Hanske/AOP

Der Besuch ist selten, da der französische Präsident vor 24 Jahren dem deutschen Präsidenten einen Staatsbesuch abstattete. Dann der Präsident von Frankreich Jacques Chirac Berlin besucht.

Macron war bereits mehrfach mit dem deutschen Präsidenten zusammen Olaf Scholzia. Macron sollte Steinmeier bereits im Juli letzten Jahres treffen, doch die Reise wurde aufgrund der Unruhen in Frankreich verschoben.

Ein Zeichen der Einheit

Ziel des Besuchs ist laut Experten ein Zeichen der Solidarität in einem vom Krieg in der Ukraine überschatteten Europa, er hat aber auch bilaterale Ziele.

Die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich waren nicht immer sehr freundschaftlich. Beispielsweise ist die Kernenergie immer noch ein schwieriges Thema. Deutschland hat im vergangenen Jahr sein letztes Atomkraftwerk geschlossen, ganz im Gegensatz zu Frankreich, das 70 Prozent seines Strombedarfs mit Atomkraft deckt.

Deutsche Beamte waren verwirrt über Macrons fehlgeleitete Vorschläge, etwa die implizite Andeutung, dass Länder, die die Ukraine unterstützen, erwägen könnten, ihre eigenen Truppen zur Hilfe der Ukraine zu entsenden. Es wird befürchtet, dass Meinungsverschiedenheiten zwischen wichtigen EU-Ländern über die Sicherheit der Ukraine Russland ermutigen, das kürzlich seine Offensive verstärkt hat.

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Während seines Besuchs wird Macron auch an verschiedenen Feierlichkeiten zum Gedenken an die Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland teilnehmen. Die Präsidenten besuchen Dresden im Osten Deutschlands und Münster im Westen, wo die Länder bei Technologie oder Verteidigung zusammenarbeiten.

Reuters

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