Der Ausstieg der Fed ließ die Aktienkurse an der Wall Street und in Asien steigen

Wie erwartet beließ der Offenmarktausschuss der US-Notenbank am Mittwoch seinen Leitzins unverändert in einer Spanne von 5,25 bis 5,50 Prozent. Gouverneur der Zentralbank Jerome Powell Allerdings erholte sich der Aktienmarkt infolge der Rede.

Powell wiederholte die alte Botschaft, dass die Fed erwartet, dass die Zinssätze in diesem Jahr sinken, bis sich die Inflation dem 2-Prozent-Ziel nähert. Darüber hinaus bestärkte die Rede die Einschätzung des Marktes, dass es in diesem Jahr insgesamt drei Zinssenkungen geben wird.

An der Wall Street stiegen die wichtigsten Aktienindizes auf neue Rekorde, wobei der Dow Jones Industrial Average um 1,0 Prozent, der breitere S&P 500 um 0,9 Prozent und der technologieorientierte Nasdaq um 1,3 Prozent zulegten.

Der gleiche Trend setzte sich in Asien fort, wo die Aktienindizes auf dem gesamten Kontinent auf den höchsten Stand seit zwei Jahren stiegen. Insbesondere in Hongkong und Südkorea legten Technologieunternehmen stark zu. Zuvor war der Hang Seng um 2,2 Prozent und der Kospi um 2,1 Prozent gestiegen.

Der Nikkei 225 in Tokio stieg um mehr als zwei Prozent. Während das Handelsdefizit des Landes geringer ausfiel als erwartet, stiegen die Exporte des Landes den dritten Monat in Folge. Ökonomen hatten mit einem Handelsbilanzdefizit von rund 785 Milliarden Yen (4,9 Milliarden Euro) gerechnet, laut Statistik lag es bei rund 380 Milliarden Yen (rund 2,3 Milliarden Euro).

Auf dem chinesischen Festland stieg der breiter gefasste CSI 300 leicht um 0,2 Prozent.

Aktien-Futures prognostizieren Aufschwung in Europa.

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