Die Strompreise könnten nächste Woche steigen – Taloussanomat

Da die Strompreise weiter steigen, sollten insbesondere Übertragungsstromkunden nächste Woche ihren Verbrauch überwachen.

Leicht Prognosen zufolge wird das winterliche Wetter nächste Woche bitterkalt.

Gleichzeitig bedeutet dies einen Anstieg des Stromverbrauchs. In Finnland gibt es viele elektrisch beheizte Immobilien, da Strom in Einfamilienhäusern immer noch die häufigste Heizform ist.

Aus Sicht des Stromverbrauchs liegt die kritische Temperatur bei minus 15-20 Grad. Nach der Prognose des finnischen Meteorologischen Instituts werden diese Messungen bis Mitte nächster Woche auf Südfinnland übergreifen. Im Norden können es sogar 30 Grad unter Null sein.

In der vergangenen Woche ist an der Strombörse in Northpool der Strompreis um einige Cent pro Kilowattstunde gestiegen, doch die Kälte und der Windmangel könnten nächste Woche zu höheren Strompreisen führen.

Energiewirtschaft CEO Jukka Leskelen Die Strompreise mögen zwar steigen, eine Stromknappheit ist aber nicht in Sicht.

– Der Stromverbrauch wird nächste Woche hoch sein, aber es wird genug Strom geben, wenn die Technologie nicht vorhanden ist, sagt Leskelä.

Die Stromversorgung ist jetzt besser als im letzten Winter, weil das neue Kernkraftwerk Olkiluoto 3 in Betrieb ist.

Der Joker ist die Windkrafterzeugung. Verlässliche Windvorhersagen werden erst Mitte nächster Woche vorliegen und den aktuellen Prognosen zufolge wird es in Finnland noch stärkere Fröste geben.

– Laut Leskela ist die Windenergieerzeugung an sehr kalten Tagen ebenfalls geringer.

– Bei Stromknappheit steigen die Preise zeitweise.

Energieunternehmen Der Spitzenstromverbrauch an einem kalten Wintertag wird auf 14.300 MW geschätzt.

– Wir können diesen Verbrauch bewältigen, wenn die Kraftwerke und Stromübertragungsleitungen normal funktionieren, sodass genügend Strom vorhanden ist, sagt Leskele.

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Die Energieagentur schätzt, dass die heimische Erzeugungskapazität an einem schneearmen Tag mit wenig Wind etwa 12.800 Megawatt betragen kann.

Finnland benötigt rund 1.500 MW importierten Strom, um den Strombedarf bei Spitzenverbrauch zu decken. Es ist über Exchange-Links aus Schweden erhältlich.

– Bisher gibt es in diesem Winter genügend Strom aus Schweden, aus Mittelschweden und Nordschweden, sagt Leskelä.

Letztlich werde der Strompreis durch die Nachfrageelastizität begrenzt, betont Leskele.

– Die Branche scheint derzeit eine schwache wirtschaftliche Lage zu haben. Generell gilt in diesem Fall, dass die Industrie bei der Nutzung von Strom flexibler sein dürfte. Das könnte zu höheren Strompreisen führen und die Flexibilität für andere Stromnutzer einschränken, sagt Leskele.

– Es ist wichtig, dass die Stromnutzer die Situation überwachen und entsprechend handeln, wie es im letzten Winter geschehen ist. In Situationen der Knappheit gewinnen Stromspeicherung und Flexibilität an Bedeutung.

Netzwerkunternehmen Direktor von Fingrid Tuomas Rauhala Es stellt auch sicher, dass genügend Strom vorhanden ist.

– Derzeit funktionieren grenzüberschreitende Übertragungsverbindungen zuverlässig und sind in Finnland in Produktion oder in naher Zukunft. Von diesen Ausgangspunkten aus, sagt Rauhala, gebe es reichlich Strom.

Vergangenheit Im Winter wurde der Stromverbrauch durch die relativ milde Witterung zu Beginn des Winters reduziert. Die einzige Ausnahme bildete der Monat März, als der Stromverbrauch einen Rekord erreichte.

Am Morgen des 9. März wurden 12.192 MW Strom verbraucht. Der Anteil der in Finnland erzeugten Elektrizität betrug 11.240 MW, der Rest wurde aus Schweden importiert.

Als am Nachmittag des 24. November die Strompreise an der Börse aufgrund eines Preisfehlers des norwegischen Unternehmens Kinect Energy einbrachen, wurde ein ganzjähriger Verbrauchsrekord aufgestellt.

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In diesem Fall stieg der Stromverbrauch auf über 13.000 MW.

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