Finnland erlebt außergewöhnliche Tage, wenn es um Elektrizität geht, und der Freitag wird zur ultimativen Bewährungsprobe – für die Wirtschaft

Am Freitag stiegen die Strompreise in Finnland auf ein beispielloses Niveau, während gleichzeitig die Beliebtheit von börsengehandeltem Strom außergewöhnlich zunahm. Jetzt fragen sich viele Menschen, wie sie es wagen, am Freitag ihr eigenes Haus zu kühlen, schreibt Jonas Leitinen, Nachrichtenproduzent der Finanzabteilung von HS.

In Finnland Wir leben jetzt in einer außergewöhnlichen elektronischen Zeit. Das Netzunternehmen Fingrid hat eine Petition an die Finnen geschickt, in der sie aufgefordert wird, den Stromverbrauch während der morgendlichen und abendlichen Spitzenzeiten am Wochenende zu reduzieren. Am Donnerstagnachmittag hieß es, die Alarmbereitschaft sei bis auf Weiteres erhöht.

„Derzeit gibt es genug Strom. Allerdings reagiert die Situation sehr empfindlich auf unerwartete Ausfälle im Stromnetz, sodass sich die Situation schnell ändern kann. „Fingrid beobachtet die Situation genau und aktualisiert die Lagebeurteilungen bei Bedarf“, schrieb Fingrid in seiner Nachmittagsmitteilung.

darüber ist eine seltene Tat.

Der Grund für die Nachfrage liegt darin, dass Finnland am Mittwoch an einem einzigen Tag mehr Strom verbraucht hat als je zuvor.

Grund für den hohen Verbrauch ist die ungewöhnlich lange strenge Frostperiode.

Am Freitag, wenn die Strompreise Rekordhöhen erreichen, wird die Kälte den Geldbeuteln der Finnen schwer zu schaffen machen. Strom kostet durchschnittlich 1,1 Euro pro Kilowattstunde inklusive Mehrwertsteuer. Die Stromkosten waren noch nie so hoch. Der Preis beträgt fast das 16-fache des Durchschnittspreises von 2023.

Der teuerste Übertragungsstrom zwischen 19:00 und 20:00 Uhr am Freitag kostet 2,35 Euro pro Kilowattstunde inklusive Mehrwertsteuer.

So kann eine einstündige Freitagssauna durchaus mal mehr als 10 Euro kosten.

Kraftübertragung Die Beliebtheit befristeter Stromverträge hat zugenommen, seit die Energiekrise 2022 die Preise in die Höhe getrieben hat.

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HS sagte vor Weihnachten, dass sich die Beliebtheit von Stromverträgen zum Verrechnungspreis bis 2023 verdoppeln werde.

Laut einer Studie des Stromvertriebsunternehmens Taloustuikmaus von Nordic Green Energy haben derzeit 29 Prozent der Finnen einen Stromübertragungsvertrag. Nach Angaben der Energieagentur betrug der Anteil der Übertragungsstromverträge Ende 2022 14 Prozent aller Endkundenstromverträge.

Kraftübertragung Die Marktrisiken, die der Börsenstrom mit sich bringt, konnten Nutzer in den letzten Monaten in ihrer ganzen Bandbreite an Extremen erleben.

Ende November wurden 50 Cent an einem Freitagabend aufgrund eines verpatzten Angebots des norwegischen Unternehmens Kinect Energy für mehrere Stunden eingefroren. Damals konnten viele Nutzer von Übertragungsstrom ihre Stromrechnung senken, indem sie so viel Strom wie möglich verbrauchten. Der Stromverbrauch war an diesem Freitagabend außergewöhnlich hoch.

Diese Woche Am Freitag wird den Nutzern von Übertragungsstrom eine völlig andere Realität bevorstehen. Der Preis ist sehr hoch, während es außerhalb des Landes mindestens 20 Grad unter Null ist.

Selbst die Nutzung gewöhnlicher Haushaltsgeräte wurde am Freitag teurer, doch vor allem Elektroheizungen standen vor einer ernsthaften Bewährungsprobe. Viele Menschen denken derzeit fieberhaft darüber nach, wie cool es doch wäre, ein Eigenheim zu vermieten.

Historisch gesehen ist die Strombörse die günstigste Vertragsform. Tage wie der Freitag zeigen, dass auch das Gefahren birgt. Der Freitag wird der ultimative Test sein, wie gut Strom in Ihren Geldbeutel passt, insbesondere für diejenigen, die kürzlich auf das Vertragsmodell umgestiegen sind. Für manche erweist sich der Tag als zu teuer.

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