Krebs im Kindesalter erhöht das Risiko eines niedrigen Einkommens

Trotz der Möglichkeiten, die die nordischen Wohlfahrtsstaaten bieten, besteht laut einer aktuellen Studie für Überlebende einer Krebserkrankung im Kindesalter ein hohes Risiko, im Erwachsenenalter dauerhaft über ein niedriges Einkommen zu verfügen. Eine aktuelle Doktorstudie der Universität Helsinki hat diesen Punkt geklärt.

– Bei Krebsüberlebenden mit durchschnittlichem oder höherem Einkommen zu Beginn der Studie war die Wahrscheinlichkeit, dauerhaft in einen Status mit niedrigem Einkommen zu wechseln, um 45 Prozent höher als bei Kontrollpersonen, Kinderärzten und Doktoranden. Annina Kronlahti In der Bekanntmachung heißt es.

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Laut Kyrönlahti benötigen Krebsüberlebende im Kindesalter möglicherweise Beratung in Bezug auf Berufswahl, Studium und finanzielle Unterstützung.

Die umfassenden nordischen Daten umfassten etwa 17.000 Kinder und Jugendliche, bei denen zwischen 1971 und 2009 Krebs diagnostiziert wurde, sowie etwa 83.000 alters-, geschlechts- und länderangepasste Bevölkerungskontrollen aus Finnland. Schweden und Dänemark.

Obwohl Krebspatienten im Kindesalter im Wesentlichen gleich behandelt werden, gibt es Unterschiede in der Sterblichkeit aufgrund sozioökonomischer Faktoren.

Eine zuvor abgeschlossene Doktorarbeit ergab, dass Kinder, deren Eltern über ein niedriges Einkommen oder einen geringen Bildungsstand verfügten, ein höheres Risiko hatten, an Krebs zu sterben. Gehören die Eltern zur höheren Einkommensgruppe, ist das Risiko des Kindes, an Krebs zu sterben, um 30 Prozent geringer als bei Kindern von Eltern aus der niedrigeren Einkommensgruppe.

Darüber hinaus ergab die Abschlussstudie, dass das Risiko, an Krebs zu sterben, höher war als bei in Finnland geborenen Kindern mit finnischem Hintergrund, wenn das Kind oder seine Eltern im Ausland geboren wurden und einen ausländischen Hintergrund hatten.

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– Kinder mit Migrationshintergrund haben ein doppelt so hohes Risiko, an Krebs zu sterben wie einheimische Finnen, sagt Kronlahti.

Basierend auf den Ergebnissen ist es wichtig, den sozioökonomischen Hintergrund der Familie und die damit verbundenen Risiken bei der Planung der Behandlung und Nachsorge von Patienten zu berücksichtigen.

– Zur Unterstützung von Familien seien gezieltere Ressourcen und personalisierte Unterstützung erforderlich, um die Chancen von Kindern und Familien auf eine langfristige Genesung zu verbessern, sagt Kronlahti.

Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit dem Krebsregister durchgeführt. Die Krebsstiftung unterstützte die Forschung.

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