Mari Sydänmaanlakka sieht Halluzinationen ihrer Krankheit und macht daraus Kunst – viele Menschen verschweigen Epilepsie | Gesundheit

Viele Menschen haben aufgrund der mit Epilepsie verbundenen Stigmatisierung Diskriminierung im Gesundheits- und Berufsleben erfahren.

Mari Saithanmanlakka hat das Gefühl, dass halluzinatorische Szenen ihre Kunstwerke inspirieren.

Der wilde Innenhof des Reihenhauses gehört zu einem Moorgebiet Mari Saithanmanlagan Lieblingsplatz im Haus. Stachelschweine verstecken sich in Büschen und erfreuen sich an einer Vielzahl von Vögeln auf Ästen.

Entspannung in der Natur ist eine Möglichkeit, epileptischen Anfällen vorzubeugen.

Chaitanmanlak wurde als Teenager diagnostiziert und verbarg seine Krankheit nicht, ganz im Gegenteil. Er möchte der Epilepsie ein Gesicht geben und das Bewusstsein für die Krankheit schärfen.

Seine Epilepsie war schwer zu behandeln und umfasste neben Anfällen auch halluzinatorische Anfälle. Er hat nur ein Medikament gegen die Krankheit.

Die Krankheit hat Saithanmanlaka, der als Künstler arbeitet, jedoch nicht entmutigt.

– Epilepsie hat meinem Leben viel Sinn gegeben. Erkennen, wie wertvoll das Leben ist. Er spielte einen epileptischen Lehrer.

Mari Saithanmanlaka genießt jeden Tag das wilde Grün ihres Hinterhofs. Foto: Mårten Lampén / Yle

Eine häufige, aber versteckte Krankheit

Epilepsie kommt in Finnland häufig vor Nach Angaben der Epilepsie-Gesellschaft Ungefähr 60.000 Menschen oder alle hundert Finnen.

Dennoch bezeichnet der Neurologieprofessor es als eine stille Krankheit Rita Calvin von der Universität Ostfinnland. Mit Epilepsie ist immer noch viel Scham verbunden. Viele Menschen erzählen nur ihren engen Freunden von ihrer Krankheit.

Die Unwissenheit über die Krankheit ist hoch.

– Epilepsie ist mehr als Epilepsie. Es können auch kognitive Symptome auftreten, beispielsweise Denksymptome, Gedächtnissymptome und psychologische Symptome. Manche Menschen haben je nach Ursache der Epilepsie Schwierigkeiten mit sozialen Interaktionen oder neurologischen Symptomen, erklärt Kalvinen.

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Die Frau schaut aus dem Fenster.

Neurologieprofessorin Rita Kalvinen von der Universität Ostfinnland möchte mit Missverständnissen über Epilepsie aufräumen. Bild: Patrick Molander

Diskriminierung sowohl bei der Behandlung als auch am Arbeitsplatz

Missverständnisse und Vorurteile können zur Diskriminierung von Menschen mit Epilepsie führen. Laut einer Umfrage der Universität Ostfinnland und der Epilepsie-Gesellschaft aus dem Jahr 2022 hatten drei Viertel der Befragten Probleme im Gesundheitswesen und mehr als die Hälfte im Arbeitsleben.

Forschungsprofessor für Sozialrecht an der Universität Ostfinnland Kaijus Ervastein Beispielsweise kann es für jemanden mit Epilepsie schwierig sein, einen Job zu finden, weil Arbeitgeber die Reaktion der Kunden auf einen Mitarbeiter mit Epilepsie fürchten.

– Der Arbeitssuchende wird aus Sicherheitsgründen arbeitslos gelassen. Nach den Grundrechten und Arbeitsgesetzen darf niemand aufgrund einer Behinderung oder Krankheit diskriminiert werden, aber leider kommt es vor. Weitere Informationen über Epilepsie und eine Änderung der Einstellungen sind erforderlich.

Aufgrund der unterschiedlichen Symptome muss auch die Arbeitsfähigkeit individuell beurteilt werden. Eine Epilepsiediagnose kann nicht sagen, welche Art von Symptomen jede Person hat und ob die Symptome durch die Behandlung unter Kontrolle sind.

Mari Sydänmaalakka präsentiert ihre Werke.

Sydämnaalakka verwendet in ihrer Kunst verschiedene Materialien, beispielsweise VHS-Kassetten. Foto: Mårten Lampén / Yle

Saidamnalaka lebt ein erfülltes Leben mit Epilepsie

Trotz Epilepsie hat Mari Seidenmanlaka das Glück, ihrer Traumkarriere als Künstlerin nachgehen zu können. Kostenlose Arbeitszeiten machen es einfach, die Arbeit nach Lust und Laune zu planen.

Saithanmanlaka lässt sich von seiner Krankheit für seine Kunst inspirieren. Er hat das Gefühl, dass er aufgrund der Epilepsie das Leben anders und spirituell sieht.

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– Epilepsie hat mir nichts genommen. hat auch gegeben Ich reise alleine, liebe Kunst und das Alleinsein. Ich lebe das Leben, das ich mir immer gewünscht habe.

Mari Chaitanmalaka lässt sich tätowieren.

Viele Epileptiker tragen ein Epilepsiearmband am Handgelenk. Mari Sydänmanlakka hat sich für ein Tattoo entschieden. Foto: Mårten Lampén / Yle

Weitere Informationen zum Thema Epilepsie finden sich unter anderem bei Universitätskliniken Von Terveykyläs Website.

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