STM: Die Grundsanitärversorgung sollte frei von Einsparungen sein

Das Ministerium für Soziales und Gesundheit (STM) erklärte in seinem Memorandum zur Überprüfung der Regierungsstruktur, dass die grundlegende Gesundheitsversorgung frei von zusätzlichen Einschränkungen sein sollte.

Dem Memorandum zufolge ist eine gut funktionierende primäre Gesundheitsversorgung kosteneffektiv, spart Kosten für spezialisierte medizinische Versorgung und bietet der Bevölkerung erschwingliche Dienstleistungen.

Das Memorandum war in einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung des Finanzministeriums enthalten zum ThemaEs gab der Regierung die Aufgabe, den Rahmen auszuarbeiten.

Premierminister Peter Orbon Die (gemeinsame) Regierung traf sich letzte Woche, um über den Finanzplan für die nächsten Jahre zu entscheiden.

In Riihi wurde beschlossen, die Kundengebühr für Sozialversicherungsleistungen zu erhöhen und die Behandlungsgarantie für die Grundversorgung von derzeit zwei Wochen auf drei Monate zu verlängern. In der Mundhygiene wird die Behandlungsgarantie von derzeit vier Monaten auf ein halbes Jahr verlängert.

Millionen Vorteile?

Als Maßnahme schlug die STM in ihrem Vermerk vor, die medizinische Grundversorgung zu stärken.

Dem Memo zufolge wird die Verbesserung der Kontinuität der Patienten-Arzt-Behandlungsbeziehung bis 2026 schätzungsweise 150 Millionen Euro kosten. Im Jahr 2027 wird der Kostenvorteil auf 300 Millionen Euro geschätzt.

Im Vergleich dazu würde eine Verlängerung der Wartungsgarantie schätzungsweise 130 Millionen Euro pro Jahr einsparen. Insgesamt strebe die Regierung zusätzliche Einsparungen in Höhe von 750 Millionen Euro für Sozialbereiche in Strukturkrisen an, heißt es in der Mitteilung.

Laut STM wird die Umsetzung des sogenannten Continuity of Care-Modells mindestens ein Jahr dauern. Danach könnte sich die Änderung unter anderem auf die Überweisungen zur fachärztlichen Versorgung und damit auf die Kosten auswirken.

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Mehrere Studien haben ergeben, dass die Kontinuität der therapeutischen Beziehung zwischen Patient und Arzt mit geringeren Gesamtkosten für die Gesundheitsversorgung verbunden ist.

Laut STM ist die Kontinuität einer solchen persönlichen Betreuungsbeziehung in Finnland schlecht und wurde in den letzten Jahren nicht systematisch entwickelt.

Eine rasche Änderung des Betriebsmodells werde jedoch neben regulatorischen Änderungen auch eine stärkere Inhaltskontrolle erfordern, heißt es in dem Memo. Auch im Sozialbereich werden mehr Ärzte und Pflegekräfte benötigt, um diesen Wandel umzusetzen.

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