Verdacht: Menschenhandel von Weißrussland nach Finnland

Nach Angaben des Verdächtigen wurden zwischen September und November 2023 18 Afrikaner von Weißrussland über Lettland und Estland nach Finnland geschmuggelt.

Sieben Menschen werden in Finnland des Menschenhandels verdächtigt. Mia Siren

Der Grenzschutz vermutet, dass eine organisierte kriminelle Gruppe 18 Afrikaner von Weißrussland über Lettland und Estland nach Finnland geschmuggelt hat. Verdächtige Aktivitäten sind für September–November 2023 geplant. Darüber hat der Grenzschutz in seiner Pressemitteilung informiert.

Sieben Personen in Finnland und zwei in Lettland werden dieser Taten verdächtigt. In Finnland befand sich eine Person in Untersuchungshaft, wurde jedoch freigelassen und mit einem Reiseverbot belegt. Die lettischen Verdächtigen sitzen in Untersuchungshaft.

Geheimdienstdirektor, Oberleutnant Juho Chillanpa Er erzählt Iltalehti, dass die Verdächtigen in Finnland aus der westafrikanischen Region stammen.

Bei den gehandelten Personen handelt es sich um Männer und Frauen unterschiedlichen Alters, hauptsächlich aus Kamerun, Senegal und der Kongo-Region. Das jüngste der Entführten ist ein 16-jähriges Mädchen.

Cilanpa sagt, drei der Entführer seien in Finnland gefangen genommen worden. Der Rest konnte seine Reise fortsetzen, meist nach Deutschland oder Frankreich. Laut Sillanpää haben die in Finnland Aufgegriffenen einen Asylantrag gestellt.

Menschenschmuggler führen Menschen über die Schengen-Grenze von Weißrussland nach Lettland. Dort wurden sie mehrere Tage lang unter unhygienischen Bedingungen in einem verlassenen Haus ohne Toilette, Strom und Trinkwasserversorgung versteckt gehalten.

Die entführten Menschen wurden in Wohnungen von Ausländern im finnischen Hauptstadtgebiet untergebracht und warteten dort auf den Transport zu ihrem Zielort.

In Finnland aufgegriffene Migranten geben an, den Schmugglern 2.500 bis 3.500 Euro für die Reise gezahlt zu haben.

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