Die Regierung macht einen fatalen Fehler

Die Präsidentin des Zentrums, Annika Charico, sagte, die von der Regierung erwarteten Einsparungen bei der Sozialversicherung seien ein großer Fehler gewesen.

Annika Sariko missfällt die geplanten Kürzungen der Regierung von Petteri Orbo. Jenny ist die Gastgeberin

Die Präsidentin des Zentrums, Annika Chariko, sagt, die Regierung von Petteri Orbo (Kog) mache einen „schrecklichen Fehler“.

Laut Chariko sind die erwarteten Kürzungen bei Sozial- und Gesundheitsleistungen die komplexesten der erwarteten Folgen der Strukturkrise.

– Für Dienstleistungen, die die Finnen als am wichtigsten erachten, sind plötzliche Einsparungen geplant, deren Folgen für Generationen absehbar sein werden. Steuern seien hart, kalt und teuer, sagt Charico in der Pressemitteilung.

Der Veröffentlichung zufolge teilt das Zentrum die Besorgnis über die wirtschaftliche Situation Finnlands, doch Sariko sagt, die Mittel der Regierung zur Behebung seien falsch.

– Wir stehen jetzt an der Schwelle zu neuen Ersparnissen, weil unsere Wirtschaft nicht ausreichend wächst. Im von Orpo geführten Finnland nehmen Schulden und Arbeitslosigkeit weiter zu.

Allerdings lehnte Sariko die von der Regierung insgesamt vorgeschlagenen Änderungen nicht ab.

– Ich unterstütze die Idee der Orpo-Regierung, dass einige Dienstleistungsstandards, beispielsweise die Zahl der Krankenschwestern, gelockert werden können. Formel-Dezimalstellen können in Zeitarbeit, wenn keine Mitarbeiter vorhanden sind, sehr teuer werden.

Bis Ende 2026 müssen die Wohlfahrtszonen ihr Defizit decken. Dies hat zu erheblichen Einsparungen in den Regionen geführt.

Das Zentrum gibt den Wohlfahrtsregionen mehr Spielraum bei der Organisation ihrer Finanzen.

– Für die Einführung neuer Betriebsmodi wie mobiler Dienste werde mehr Zeit benötigt, plädierte Sariko in der Pressemitteilung.

Auch das Ministerium für Soziales und Gesundheit äußerte seine Besorgnis über die Folgen zu schneller Sozialversicherungssparmaßnahmen.

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Die Strukturarbeiten der Regierung werden nächste Woche beginnen. Ziel der Regierung ist es, durch Kürzungen und Steuererhöhungen drei Milliarden an neuen Anpassungsmaßnahmen zu finden.

Laut Iltalehti will die Regierung im Strukturkampf 600 bis 700 Millionen Euro aus dem Gesundheits- und Sozialsektor einsparen.

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